Endlich habe ich es geschafft. Nachdem ich ganz viele Fragen von Euch gesammelt habe, ist mein Post über Mauritius nun fertig. Ich hoffe Ihr bekommt einen kleinen Einblick in das wundervolle Land und lasst Euch von der Reiselust packen. : D

 

 

Anreise/Abreise

„Ohje, da fliegt man bestimmt lang hin!“ das war das erste, was ich zu hören bekommen habe, wenn ich von meinem Reiseziel erzählt habe. Und ja, man fliegt LANG. Um genau zu sein verbringt man ca. 12,5 Stunden im Flieger – vorausgesetzt man bucht einen Direktflug. Wir haben uns zum Glück für einen entschieden und sind mit Eurowings non-stop von Köln/Bonn nach Mahebourg (MRU) geflogen. Natürlich muss man bei einer „Billigfluggesellschaft“ mit einigen Abstichen in Bezug auf Verpflegung leben können. Wenn das nicht in Frage kommt, gibt es noch Flüge z.B mit Emirates oder Air France, dann allerdings mit Zwischenstopp in Dubai oder Paris. Für uns war das keine Option, da hier die Anreise wesentlich länger dauert.

Mauritius hat nur einen Flughafen und der liegt im Süd-Osten. Da unser Hotel allerdings im Nord-Westen lag, hatten wir vor Ort dann nochmal einen ca. 2 stündigen Transfer einmal quer über die Insel. Finde ich persönlich immer super, da man hier schon einmal einen groben Überblick bekommt und den Fahrer nach Geheimtipps ausquetschen kann. : )

 

 

Das Hotel

Wir haben uns im Hotel „Merville Beach“ bei Grand Baie einquartiert. Wenn Ihr auch überlegt hierher zu kommen, dann nehmt Euch auf jeden Fall ein Bungalow – die sind wesentlich schöner und geräumiger als das eigentliche Haupthaus. Aber das ist letztendlich sowieso zweitrangig –  wer einen Traumstrand vor der Tür hat ist sowieso die wenigste Zeit im Zimmer. Und ja, der Strand ist wirklich ein absoluter Traum. Aber auch die Gartenanlage ist top gepflegt und einfach wunderschön.

Was den Preis angeht, ist Mauritius allgemein natürlich kein Schnäppchen. Aber wenn man sich auch mit einem „normalen“ Hotel zufrieden gibt und keinen Luxusschuppen braucht, dann kann man hier durchaus von einem fairen Preis-Leistungs Verhältnis sprechen. Für 12 Tage Halbpension haben wir so viel gezahlt wie 14 Tage All-inclusive in der Karibik – dafür bewegt man sich aber auch in einem völlig anderem Klientel. Party-Löwen habe ich hier keine entdeckt. ; )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Insel

Ich kann Euch leider nur ein paar Tipps für den Norden bzw. Westen der Insel geben, da wir nicht mehr Ausflüge gemacht haben. Grund dafür war das Wetter. Wenn bei uns Sommer ist, haben die Mauritianer Winter, was erstmal nicht weiter schlimm ist, da wir hier von einem Winter mit einer Durchschnittstemperatur von 25 Grad sprechen. Allerdings kann es Euch, wie auch uns, passieren, dass es vor allem am Vormittag bewölkt ist und es erst zum Nachmittag hin auflockert. Dieses Wetter haben wir dann genutzt um z.B. in die Hauptstadt Port Louis zu fahren oder die Strände im Norden abzuchecken. Für das Landesinnere war es leider einfach zu neblig und wir hätten die tollen Wasserfälle eventuell gar nicht sehen können – das Risiko war uns zu groß.

Was auf der Insel absolut super funktioniert sind die öffentlichen Verkehrsmittel. Die Busse fahren zwar wann sie wollen, aber länger als 10 Minuten mussten wir nie auf einen warten. Der Preis ist mit 1 Euro für eine Stunde Fahrt auch definitiv überschaubar. Ein Auto kann man sich auch super einfach mieten, allerdings ist auf Mauritius Linksverkehr – das hat sich keiner von uns zugetraut. x D

Mein erstes Highlight war ein Besuch in Chinatown und auf dem Hauptmarkt in Port Louis. Hier bekommt Ihr alles Mögliche – von Obst und Gemüse bis zu indischem und chinesischem Zeugs – hier ist wirklich alles vertreten.

In Grand Baie haben wir uns öfter einfach an eine Strandbude gesetzt und uns eine Postion gebratene Nudeln bestellt. Als Nachtisch dürft Ihr eine Ananas oder Mango auf keinen Fall auslassen!

 

 

 

 

Kommen wir aber nun zu meinem persönlichen top Highlight: den Delfinen. Die Tierwelt auf Mauritius ist super vielfältig und total Farbenfroh. Manches kann einen zwar im schlimmsten Fall töten, die Vögel und Muscheln waren aber einfach nur wunderschön anzusehen – und Delfine sind ja sowieso super friedlich. Den Ausflug haben wir am Vormittag ganz spontan von unserem Hotel aus unternommen. Dort legt Robert ca. 3 mal in der Woche mit seinem Boot an und bringt seine Touren unter die Leute. Wer da jetzt gleich an Massentourismus und Tierquälerei denkt liegt aber absolut falsch. Auf seinem kleinen Boot waren lediglich er, mein Freund und ich – bei den Delfinen, die ca. 10 min vom Hotelstrand entfernt nach Nahrung tauchten, waren lediglich wir und ein weiteres Boot. Es war wirklich ein absoluter Traum, diese tollen Tiere einmal in freie Wildbahn erleben zu dürfen. : D

 

 

 

Unser Fazit

Wir kommen wieder! Es gibt einfach noch so unfassbar viel auf der Insel zu entdecken, dass wir es uns für den nächsten Besuch aufgespart haben. Die Leute sind alle super freundlich und bemüht, einem einen schönen Urlaub zu bereiten. Ich persönlich fand die Atmosphäre, gerade auch in der Hauptstadt, einzigartig, bunt und voller Inspiration.

 

 

Ich hoffe wir kommen bald wieder zu diesem kleinen Stück Paradies zurück!

Wenn Ihr noch Fragen habt, schreibt mir gerne einen Kommentar oder eine Nachricht bei Instagram. : D

Anna <3